Beauveria bassiana gegen Bettwanzen

Bettwanze  Beauveria bassiana gegen Bettwanzen
Das größte Problem bei der Bekämpfung von Bettwanzen ist die Nester der Tiere zu erreichen. Diese sind meist an sehr geschützten Stellen und daher für klassische Methoden wie Wärmebehandlung oder chemische Bekämpfungsmittel schwer erreichbar. Für den Misserfolg einer Maßnahme reicht aber das Überleben einer einzigen Wanze.
Bei der biologischen Bekämpfung setzt man auf die Mitarbeit der Wanzen.
Die Wanzen werden dabei aus ihren Verstecken gelockt indem man ihnen eine Blutmalzeit anbietet. Das kann ein Opfermensch sein (moralisch verwerflich und funktioniert meist nur einmal) oder der CO2 Mensch (funktioniert mehrfach ohne Gefährdung der zwischenmenschlichen Beziehungen).
Methode 1
Methode 2:
Der CO2 Mensch verhält sich für die Bettwanze wie ein schlafender Mensch. Er verströmt CO2 wie ein Mensch im Ruhezustand. Dieses CO2 lockt die Wanzen aus ihren Verstecken. Das Gas führt die Wanzen zu den Pilzsporen wo sie sich infizieren. Die infizierten Wanzen kehren in die Nester zurück wo sie verenden. Dabei entstehen neue Pilzsporen die hoch infektiös sind und zwar direkt in den Nestern (sog. Sekundärinfektion). Dieser Effekt wirkt besonders gut bei Tieren, die in enger Gemeinschaft leben wie Bettwanzen.
Die Infektion durch die Pilzsporen bleibt in den Nestern noch Monate nach dem Verzehr der letzten Wanze erhalten da Pilzsporen auch ohne Nahrung lange überleben können. Kommt erneut eine Wanze in das Nest wird sie infiziert und der Zyklus beginnt aufs Neue.

Methode 3:

Hat man keinen Opfermenschen und kann das Zimmer für einige Tage verlassen kann man das versuchen: Der Trick mit der Wäsche

Vertrieb: Greentec-levante S.L.        Anwendung

Test: Wirksamkeit von Beauveria bassiana zur Bettwanzenbekämpfung

Videobeweis, dass Bettwanzen mit CO2 und Wärme angelockt werden können

Video

Forscher USA infizieren Bettwanzen mit Pilz

Tolle Bilder über Baumwanzen

Beauveria bassiana und Baumwanzen